l e b e n s w e i s e
Kein behindertengerechtes Wohnen ...
feuerlibelle, Mo, 18. Feb. 2008, 15:30
wenn jemand (so wie ich jetzt) von einer sekunde auf die andere durch verletzungen vorübergehend zum tollpatsch wird, dann ist so eine wunderschöne wohnarchitektur auf zwei ebenen das letzte, was ein frischbehinderter brauchen kann.

es ist schon schweißtreibend genug, sich auf einer ebene vorwärts zu bewegen, - nein, zur strafverschärfung kommen noch 18 stufen hinauf und 18 stufen hinunter, und das garantiert mindestens zehnmal am tag. im stockwerk ist das kommunikationszentrum – dort ist man am puls des geschehens und dort erfährt das rege familienleben seine vielseitige entfaltung.
auf der unteren ebene sind die privatzimmer, nebenräume, bad und das wc. wenn ich also ganz dringend aufs klo muss, gibt es schon ein problem.
seit zwei tagen, also seit meinem freizeitunfall, stell ich mir die frage, ob wir - im hinblick auf das kommende alter und die damit verbundenen möglichen behinderungen wie zum beispiel kaputte wirbelsäule, bandscheiben, kniescheiben etc., überhaupt die richtige wohnung gekauft haben. ein thema, das meist erst dann zum thema wird, wenn etwas passiert. jetzt wird darüber diskutiert.

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pille, Di, 19. Feb. 2008, 08:42
Ich tröste mich damit, dass es Treppenlifte gibt ;-)

Viel Ruhe, wenig Schmerzen und nachträglich ein Danke für den Valentinsstrauss - hab ich jetzt erst gesehen.

Sicher wäre so ein Treppenlift eine Möglichkeit, aber das müsste man in Natura sehen, ob und wie sich die Einrichtung in die Wohnlandschaft einfügt. Die Prospekte sind nicht besonders aufregend.
Haben Sie vielleicht schon Treppenlifterfahrung ?

Danke für die guten Wünsche, Herr Pille.

Nein, nein, noch derkeuch ich´s ohne und das soll noch lange so bleiben, hoffe ich!

war auch nicht direkt auf Ihre Person bezogen; ich dachte eher im Familienverband an die Frau Schwiegermutter, Oma, Opa und so ...
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