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Novembersonne
feuerlibelle, Di, 24. Nov. 2009, 19:47
sie scheint nur noch kurz, zwischen 10 und 14 uhr. davor und danach regiert dichter bodennebel. draußen auf der dachterrasse ist die sonne inzwischen leider zu schwach und kann nicht erwärmen. hingegen hinter der großen glasfront im raum ist die wärme der sonnenstrahlen wie balsam auf die seele und die vitamin-d-vorratskammer füllt sich.

das licht- und schattenspiel der novembersonne finde ich jedesmal unheimlich faszinierend. beim knipsen dieser wunderschönen warmen momente bin ich aber nachher ziemlich enttäuscht,

weil die bilder nicht das zeigen, was ich mit meinen augen sehe. das ist wie tag und nacht....

das licht- und schattenspiel der novembersonne finde ich jedesmal unheimlich faszinierend. beim knipsen dieser wunderschönen warmen momente bin ich aber nachher ziemlich enttäuscht,

weil die bilder nicht das zeigen, was ich mit meinen augen sehe. das ist wie tag und nacht....
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In vier Wochen ist Weihnachten ...
feuerlibelle, Di, 24. Nov. 2009, 15:12
und ich gehe neben mir her als wäre ich von einem anderen planeten. alles erscheint so entbehrlich und weit entfernt von mir. auch wenn man orakelt, dass ein sich-selbst-belügen am ende immer zum glück führt, so könnte ich ein derartiges vorgehen am heiligen abend nicht gutheißen.
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733.733
feuerlibelle, Mo, 23. Nov. 2009, 01:31
hätten sie das gewußt ?
heute ist der 733.733-ste tag unserer zeitrechnung.
heute ist der 733.733-ste tag unserer zeitrechnung.
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Hausbau [35]
feuerlibelle, So, 22. Nov. 2009, 22:58
....feuerprobe bestanden! die entscheidung, einen kamin in den raum zu stellen, war goldrichtig.


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Der Indianerschmerz
feuerlibelle, So, 22. Nov. 2009, 22:25
es ist nichts mehr so wie es früher war, aber das leben geht weiter. die karten wurden neu gemischt. ja –, das leben geht unaufhaltsam weiter, aber anders...


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PasseLYT
feuerlibelle, Do, 19. Nov. 2009, 19:43
bevor ich hier alles in die luft jage und bevor es mich innerlich zerreißt [...]
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Das Rötliche stimuliert immer
feuerlibelle, Mi, 18. Nov. 2009, 22:16
...auch auf der terrasse. als ich heute mittag in der relaxliege von den milden november sonnenstrahlen gestreichelt wurde, verspürte ich wie stimulierend das rot der pflanzen auf mein angeschlagenes gemüt einwirkte.

egal ob blutrot, florentinerrot, orangerot, weinrot oder ein anderes rot - es bleibt eine dynamische farbe und besitzt eine unwahrscheinlich intensive schwingung. auf mich persönlich wirkt rot anregend, unterstützt meine willenskraft und fördert mein impulsives verhalten. meistens sehe ich dann rot.
wenn ich mich hier umsehe dann muss ich zugeben, dass mein lebensraum überproportional mit rottönen ausgestattet ist. kein wunder, dass das innere feuer in mir laufend angeregt wird...

egal ob blutrot, florentinerrot, orangerot, weinrot oder ein anderes rot - es bleibt eine dynamische farbe und besitzt eine unwahrscheinlich intensive schwingung. auf mich persönlich wirkt rot anregend, unterstützt meine willenskraft und fördert mein impulsives verhalten. meistens sehe ich dann rot.
wenn ich mich hier umsehe dann muss ich zugeben, dass mein lebensraum überproportional mit rottönen ausgestattet ist. kein wunder, dass das innere feuer in mir laufend angeregt wird...
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Das entfernte Ziel
feuerlibelle, Di, 17. Nov. 2009, 11:25
ingeborg bachmann –
die wahrheit ist dem menschen zumutbar
nun steckt aber in jedem fall, auch im
alltäglichsten von liebe,
der grenzfall, den wir, bei näherem zusehen, erblicken können und
vielleicht uns bemühen sollten, zu erblicken.
denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal
bis zum äußersten gehen. der wunsch wird in uns wach, die grenzen zu
überschreiten, die uns gesetzt sind. nicht um mich zu widerrufen,
sondern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen: es ist auch
mir gewiß, daß wir in der ordnung bleiben müssen, daß es den austritt
aus der gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen.
innerhalb der grenzen aber haben wir den blick gerichtet auf das
vollkommene, das unmögliche, unerreichbare, sei es der liebe, der
freiheit oder jeder reinen größe. im widerspiel des unmöglichen mit dem
möglichen erweitern wir unsere möglichkeiten. daß wir es erzeugen,
dieses spannungsverhältnis, an dem wir wachsen, darauf, meine ich,
kommt es an; daß wir uns orientieren an einem ziel, das freilich, wenn
wir uns nähern, sich noch einmal entfernt.
die wahrheit ist dem menschen zumutbar
nun steckt aber in jedem fall, auch im
alltäglichsten von liebe,
der grenzfall, den wir, bei näherem zusehen, erblicken können und
vielleicht uns bemühen sollten, zu erblicken.
denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal
bis zum äußersten gehen. der wunsch wird in uns wach, die grenzen zu
überschreiten, die uns gesetzt sind. nicht um mich zu widerrufen,
sondern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen: es ist auch
mir gewiß, daß wir in der ordnung bleiben müssen, daß es den austritt
aus der gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen.
innerhalb der grenzen aber haben wir den blick gerichtet auf das
vollkommene, das unmögliche, unerreichbare, sei es der liebe, der
freiheit oder jeder reinen größe. im widerspiel des unmöglichen mit dem
möglichen erweitern wir unsere möglichkeiten. daß wir es erzeugen,
dieses spannungsverhältnis, an dem wir wachsen, darauf, meine ich,
kommt es an; daß wir uns orientieren an einem ziel, das freilich, wenn
wir uns nähern, sich noch einmal entfernt.
Zur falschen Zeit am falschen Ort...
feuerlibelle, Mo, 16. Nov. 2009, 16:49
kaltblütig ermordet.
warum?
weil ein 50-jähriger hirnschüßler,
ein taugenichts, ein vollkoffer und ein saufkopf
die welt hasst.
vor so einem falschen zeitpunkt fürchte ich mich jeden tag, sei es auf der straße oder in einer öffentlichen tiefgarage mit unzähligen dunklen nischen und gängen. bei einem kopf- und bauchschuss nützt mir der pfefferspray aus der handtasche auch nichts mehr.
es ist schrecklich traurig, dass die menschen in unserer heutigen gesellschaft immer böser und verrückter werden.
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Heute ein letztes Mal
feuerlibelle, So, 15. Nov. 2009, 23:52
durch abgenützte bahnsteige und miefige hallen geschlendert, um die geschichtliche abfolge des sich zugetragenen [russenmafia, schmuggelring, ostspione, geldwäscher, huren- und türkentreff, sandlerbankerln, jugokoffer, uvm] mit leichtigkeit des sonnigen novembertages revue passieren zu lassen. zu zweit. und eine große portion wehmut war auch dabei.



mein herzbube war von den bahnsteigen, wo seine lieblingslokomotiven standen, nicht wegzukriegen. seine augen strahlten wie die eines kindes...

während er zwischen den loks so verträumt da stand, fiel mir das zitat von erich kästner ein: nur wer erwachsen wird und ein kind bleibt, ist ein mensch!
übrigens, die vielen herumlaufenden fotografen sind mir heute besonders aufgefallen. keine knipser wie ich, sondern richtige profifotografen mit langen objektiven, rucksackausrüstung und so ...



mein herzbube war von den bahnsteigen, wo seine lieblingslokomotiven standen, nicht wegzukriegen. seine augen strahlten wie die eines kindes...

während er zwischen den loks so verträumt da stand, fiel mir das zitat von erich kästner ein: nur wer erwachsen wird und ein kind bleibt, ist ein mensch!
übrigens, die vielen herumlaufenden fotografen sind mir heute besonders aufgefallen. keine knipser wie ich, sondern richtige profifotografen mit langen objektiven, rucksackausrüstung und so ...
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800
feuerlibelle, So, 15. Nov. 2009, 19:15

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Primaballerina
feuerlibelle, Sa, 14. Nov. 2009, 22:36
die künstlerin puppenmama hat heute für mich gemalt.
balletttänzerin in rosa schwebt. 127/091411

balletttänzerin in rosa schwebt. 127/091411

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