... neuere Einträge
Wünsche zum neuen Jahr
feuerlibelle, Sa, 31. Dez. 2011, 10:06
gedicht zum neuen jahr aus "mein lied" von peter rosegger

ein bisschen mehr friede und weniger streit
ein bisschen mehr güte und weniger neid
ein bisschen mehr liebe und weniger hass
ein bisschen mehr wahrheit - das wäre was
statt so viel unrast ein bisschen mehr ruh
statt immer nur ich ein bisschen mehr du
statt angst und hemmung ein bisschen mehr mut
und kraft zum handeln - das wäre gut
in trübsal und dunkel ein bisschen mehr licht
kein quälend verlangen, ein bisschen verzicht
und viel mehr blumen, solange es geht
nicht erst an gräbern - da blühn sie zu spät
ziel sei der friede des herzens
besseres weiß ich nicht
in diesem sinne
ihnen allen einen guten rutsch und prosit 2012 !

ein bisschen mehr friede und weniger streit
ein bisschen mehr güte und weniger neid
ein bisschen mehr liebe und weniger hass
ein bisschen mehr wahrheit - das wäre was
statt so viel unrast ein bisschen mehr ruh
statt immer nur ich ein bisschen mehr du
statt angst und hemmung ein bisschen mehr mut
und kraft zum handeln - das wäre gut
in trübsal und dunkel ein bisschen mehr licht
kein quälend verlangen, ein bisschen verzicht
und viel mehr blumen, solange es geht
nicht erst an gräbern - da blühn sie zu spät
ziel sei der friede des herzens
besseres weiß ich nicht
in diesem sinne
ihnen allen einen guten rutsch und prosit 2012 !
Permalink (14 Kommentare) Kommentieren
Tradition
feuerlibelle, Mo, 26. Dez. 2011, 18:27
die familie wächst und wächst und das weihnachtliche sesselproblem wird mir jedesmal erst am heiligen abend so richtig bewußt. inzwischen halten wir bei zehn personen. klein florian darf noch auf dem mutterschoss platz nehmen, aber nächstes jahr wird er sicher einen eigenen sitzplatz haben wollen. ich glaube, wir brauchen noch 4 zusätzliche sesseln. aber wo soll man die unterm jahr aufbewahren?






schön wars und ich habe mich gefreut, dass alle gekommen sind. liebe und harmonie in der familie ist etwas wunderbares und das zueinanderfinden ist gerade zu weihnachten ein kostbares geschenk. danke.






schön wars und ich habe mich gefreut, dass alle gekommen sind. liebe und harmonie in der familie ist etwas wunderbares und das zueinanderfinden ist gerade zu weihnachten ein kostbares geschenk. danke.
Permalink (13 Kommentare) Kommentieren
Es weihnachtet...
feuerlibelle, Sa, 24. Dez. 2011, 00:07

ich wünsche allen die hier lesen, ein gesegnetes weihnachtsfest, schöne geschenke und unendlich viel liebe.
Permalink (4 Kommentare) Kommentieren
Der schwebende Mann vor dem Steffl
feuerlibelle, Fr, 23. Dez. 2011, 14:45
wie macht er das....?


ich bin über 20 minuten vor ihm gestanden, habe ihn -wie andere passanten auch, von allen seiten inspiziert, aber ich konnte weder ein gestell noch eine verbindung vom stock zum körper ausmachen. da war nix, nichts sichtbares !
aber irgendeinen trick muss der burschi haben, das gibt es doch nicht.
ein kleiner junge ist um den schwebenden mann rundherum gelaufen, dann unter seinen füssen durchgerutscht und gerufen: mama, da isch nix, der mann sitzt in der luft.... ;-)


ich bin über 20 minuten vor ihm gestanden, habe ihn -wie andere passanten auch, von allen seiten inspiziert, aber ich konnte weder ein gestell noch eine verbindung vom stock zum körper ausmachen. da war nix, nichts sichtbares !
aber irgendeinen trick muss der burschi haben, das gibt es doch nicht.
ein kleiner junge ist um den schwebenden mann rundherum gelaufen, dann unter seinen füssen durchgerutscht und gerufen: mama, da isch nix, der mann sitzt in der luft.... ;-)
Permalink (6 Kommentare) Kommentieren
Trinkgeld als Ausdruck der Zufriedenheit -
feuerlibelle, Do, 22. Dez. 2011, 00:56
nicht automatisch, trotzdem alle jahre wieder...
ich weiß nicht, welche gepflogenheiten es anderswo gibt, aber hierzulande artet die trinkgeldsache langsam ins uferlose aus. kaum ist eine dienstleistung vollzogen, schon wird unsichtbar die rechte hand ausgestreckt. speziell in der vorweihnachtszeit und zum jahresende.
noch in der alten schillingwährung war das trinkgeld-leistungsverhältnis leichter messbar und allgemein die schätzung des trinkgeldes war um ein vielfaches höher angesiedelt als heute. grundsätzlich bin ich kein knausriger mensch aber auch kein depp,– bin ja nicht der feind meines eigenen geldes.
wenn ich heute das trinkgeld von ös in € umrechnen würde, dann schaff ich mir keine freunde sondern nur böse nachrede. habe ich doch früher am jahresende dem briefträger 20 ös (= € 1,45), dem hausmeister 100 ös (=€ 7,27), der müllabfuhr 50 ös (=€ 3,63), dem hausarzt 1 flasche hennessy, der sprechstundenhilfe eine xxl bonboniere, dem rauchfangkehrer 10 ös (= € 0,73) zukommen lassen, – so waren sie alle sichtbar erfreut. heute, 10 jahre später hat sich die trinkgeldhöhe auf ein mannstunden-niveau eingependelt, also zwischen 10 und 20 €. wer aber glaubt, dass für höheres trinkgeld herzlicher gedankt wird, der irrt gewaltig. ja, die leute kriegen den hals nicht voll und deshalb nehme ich mir den fekterischen finanzvorschlag zu herzen und ab 2012 fange ich an bei unnötigen ausgaben zu sparen....
fürs protokoll: da ich 2011 mit den leistungen einiger personen sehr zufrieden war, habe ich ein letztes mal gutes trinkgeld ausgeschütet. die briefträgerin bekam € 20,- als dankeschön weil sie jede übergroße postsendung die nicht in den briefkasten passt, persönlich an der wohnungstüre abgibt. die hausbetreuung bekam € 30,- weil sie echt klasse ist. die müllabfuhr, der rauchfangkehrer, der hausarzt und seine sprechstundenhilfe gehen heuer leer aus. naja, die ---krise zwingt auch mich …
es würde mich sehr interessieren, wie das in anderen ländern praktiziert wird.
ich weiß nicht, welche gepflogenheiten es anderswo gibt, aber hierzulande artet die trinkgeldsache langsam ins uferlose aus. kaum ist eine dienstleistung vollzogen, schon wird unsichtbar die rechte hand ausgestreckt. speziell in der vorweihnachtszeit und zum jahresende.
noch in der alten schillingwährung war das trinkgeld-leistungsverhältnis leichter messbar und allgemein die schätzung des trinkgeldes war um ein vielfaches höher angesiedelt als heute. grundsätzlich bin ich kein knausriger mensch aber auch kein depp,– bin ja nicht der feind meines eigenen geldes.
wenn ich heute das trinkgeld von ös in € umrechnen würde, dann schaff ich mir keine freunde sondern nur böse nachrede. habe ich doch früher am jahresende dem briefträger 20 ös (= € 1,45), dem hausmeister 100 ös (=€ 7,27), der müllabfuhr 50 ös (=€ 3,63), dem hausarzt 1 flasche hennessy, der sprechstundenhilfe eine xxl bonboniere, dem rauchfangkehrer 10 ös (= € 0,73) zukommen lassen, – so waren sie alle sichtbar erfreut. heute, 10 jahre später hat sich die trinkgeldhöhe auf ein mannstunden-niveau eingependelt, also zwischen 10 und 20 €. wer aber glaubt, dass für höheres trinkgeld herzlicher gedankt wird, der irrt gewaltig. ja, die leute kriegen den hals nicht voll und deshalb nehme ich mir den fekterischen finanzvorschlag zu herzen und ab 2012 fange ich an bei unnötigen ausgaben zu sparen....
fürs protokoll: da ich 2011 mit den leistungen einiger personen sehr zufrieden war, habe ich ein letztes mal gutes trinkgeld ausgeschütet. die briefträgerin bekam € 20,- als dankeschön weil sie jede übergroße postsendung die nicht in den briefkasten passt, persönlich an der wohnungstüre abgibt. die hausbetreuung bekam € 30,- weil sie echt klasse ist. die müllabfuhr, der rauchfangkehrer, der hausarzt und seine sprechstundenhilfe gehen heuer leer aus. naja, die ---krise zwingt auch mich …
es würde mich sehr interessieren, wie das in anderen ländern praktiziert wird.
Permalink (8 Kommentare) Kommentieren
† Václav Havel [1936 - 2011]
feuerlibelle, Di, 20. Dez. 2011, 16:06
pravda a láska musí zvítězit nad lží a nenávistí
sein tod geht mir sehr nahe. ich bin ihm im november 2008 begegnet –
anläßlich der trauerfeier für helmut zilk. unvergeßlich.
die freiheit ist wie das meer:
die einzelnen wogen vermögen nicht viel,
aber die kraft der brandung ist unwiderstehlich.
václav havel
www.youtube.com
nachruf: das augenzwinkern der geschichte
sein tod geht mir sehr nahe. ich bin ihm im november 2008 begegnet –
anläßlich der trauerfeier für helmut zilk. unvergeßlich.
die freiheit ist wie das meer:
die einzelnen wogen vermögen nicht viel,
aber die kraft der brandung ist unwiderstehlich.
václav havel
www.youtube.com
nachruf: das augenzwinkern der geschichte
Vierter Advent
feuerlibelle, So, 18. Dez. 2011, 23:07

still
wenn menschen ihre tätigkeiten nur noch keuchend, außer atem vor stress verrichten; wenn in vielen familien wieder mehr gebrüllt als geredet wird; wenn manche verwandte viel mehr nerven als sonst; wenn man für die kinder überhaupt keinen kopf mehr hat; wenn wieder mehr scheidungen eingereicht werden als während des restliches jahres; wenn ein super-gau ausbricht, weil einer christbaumkugeln in der falschen farbe gekauft hat; wenn man in einen clinch mit dem verkäufer gerät, weil der sich weigert, das gekaufte in geschenkpapier einzuwickeln; wenn autofahrer einander nur noch fluchend, hupend und stinkefinger zeigend begegnen; wenn keksbacken katastrophenalarm auslöst; wenn angedudelte Gestalten mit absurd-lächerlichen mützen und grölend durch die stadt torkeln; wenn ....
...dann ist der heilige abend nahe.
lang, lang ist's her, da nannte man weihnachten auch die stille zeit und fest des friedens. nützen wir den vierten advent für eine gedenkminute.
[geko]
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Eine komplizierte Sache –
feuerlibelle, So, 18. Dez. 2011, 15:14
der mann ist pensionist. seit sieben wochen, amtlich. seither versucht er mir beizubringen, worauf es im alltag ankommt und überhaupt.
eins verstehe ich aber wirklich nicht:
warum hat er sich nicht schon vor zwanzig jahren in den ehealltag eingebracht und sich für den kleinkram interessiert...
der mann ist seit einigen tagen auch noch krank. mit der wirbelsäule. und er hat zahnschmerzen. er braucht schonung, er darf nichts heben und nichts tragen, er darf sich nicht viel bewegen.
soviel johanniskrauttee wie in den letzten wochen habe ich mein ganzes leben noch nicht getrunken ;-)
frühstücksdialog am vierten adventsonntag:
f: aus irgendeinem grund hab ichs nicht mehr geschafft am freitag den fisch zu bestellen, aber die rotzunge gibt es eh nur tiefgekühlt und den geschnittenen lachs werden sie bestimmt kurzfristig liefern können. ich fahre am montag vormittag mit dem kleinen auto zum fischmarkt und nehme die sachen gleich mit. so sparen wir uns den weg am heiligen abend. was sagst du dazu?
m: nein, ich fahre dich hin. und am rückweg können wir gleich beim xy den wein mitnehmen.
f: schweigen
m: wieso schaust du so gequält an mir vorbei?
...eine verdammt komplizierte sache.
eins verstehe ich aber wirklich nicht:
warum hat er sich nicht schon vor zwanzig jahren in den ehealltag eingebracht und sich für den kleinkram interessiert...
der mann ist seit einigen tagen auch noch krank. mit der wirbelsäule. und er hat zahnschmerzen. er braucht schonung, er darf nichts heben und nichts tragen, er darf sich nicht viel bewegen.
soviel johanniskrauttee wie in den letzten wochen habe ich mein ganzes leben noch nicht getrunken ;-)
frühstücksdialog am vierten adventsonntag:
f: aus irgendeinem grund hab ichs nicht mehr geschafft am freitag den fisch zu bestellen, aber die rotzunge gibt es eh nur tiefgekühlt und den geschnittenen lachs werden sie bestimmt kurzfristig liefern können. ich fahre am montag vormittag mit dem kleinen auto zum fischmarkt und nehme die sachen gleich mit. so sparen wir uns den weg am heiligen abend. was sagst du dazu?
m: nein, ich fahre dich hin. und am rückweg können wir gleich beim xy den wein mitnehmen.
f: schweigen
m: wieso schaust du so gequält an mir vorbei?
...eine verdammt komplizierte sache.
Permalink (12 Kommentare) Kommentieren
Der Joachim,
feuerlibelle, Sa, 17. Dez. 2011, 09:09
der war heut nacht ganz schlimm. habe kein auge zugetan, das pfeifen und heulen war echt gruselig....
leider muß ich hinaus,– um 9h herrn pastiz und frau motzle begrüßen und ausgerechnet jetzt muss schon wieder so ein orkan wüten....
leider muß ich hinaus,– um 9h herrn pastiz und frau motzle begrüßen und ausgerechnet jetzt muss schon wieder so ein orkan wüten....
Permalink (2 Kommentare) Kommentieren
Festtagsknabberei - Käsekeksi
feuerlibelle, Do, 15. Dez. 2011, 11:09
wer's zur abwechslung lieber salzig und würzig mag, sollte unbedingt diese köstlichkeit ausprobieren. himmlisch!
am dienstag waren wir zu einem vorweihnachtstreffen bei lieben freunden eingeladen und dort habe ich (schäme mich) eine volle schüssel käsekeksi weggegessen. ich konnte einfach nicht aufhören.... die gastgeberin hat mich beruhigt, dass ich von ihren gästen nicht
die einzige bin, der die keksi so gut schmecken.
das rezept habe ich gleich mitgenommen. gestern abend war die erste backprobe, die auch auf anhieb gelungen ist. von den gebackenen dreihundert (!) keksis sind heute abend nur noch zwanzig stück in der dose....
das rezept für drei backbleche:
15 dag glattes mehl
1 ei
10 dag geriebene mandeln
12 dag butter
8 dag tilsiter käse gerieben
1 teelöffel salz
1/2 packung backpulver
alle zutaten zu einem teig verarbeiten, gut durchkneten und 30 minuten rasten lassen.


danach den teig auf einer bemehlten fläche dünn ausrollen, mit einem teigschneider kleine viereck-kekse schneiden, diese auf ein mit backpapier belegtes blech auflegen und bei 170 grad (ober-/unterhitze) ausbacken bis die keksi hellgoldbraun sind.
ich wünsche gutes gelingen :-)
am dienstag waren wir zu einem vorweihnachtstreffen bei lieben freunden eingeladen und dort habe ich (schäme mich) eine volle schüssel käsekeksi weggegessen. ich konnte einfach nicht aufhören.... die gastgeberin hat mich beruhigt, dass ich von ihren gästen nicht
die einzige bin, der die keksi so gut schmecken.
das rezept habe ich gleich mitgenommen. gestern abend war die erste backprobe, die auch auf anhieb gelungen ist. von den gebackenen dreihundert (!) keksis sind heute abend nur noch zwanzig stück in der dose....
das rezept für drei backbleche:
15 dag glattes mehl
1 ei
10 dag geriebene mandeln
12 dag butter
8 dag tilsiter käse gerieben
1 teelöffel salz
1/2 packung backpulver
alle zutaten zu einem teig verarbeiten, gut durchkneten und 30 minuten rasten lassen.


danach den teig auf einer bemehlten fläche dünn ausrollen, mit einem teigschneider kleine viereck-kekse schneiden, diese auf ein mit backpapier belegtes blech auflegen und bei 170 grad (ober-/unterhitze) ausbacken bis die keksi hellgoldbraun sind.
ich wünsche gutes gelingen :-)
Permalink (4 Kommentare) Kommentieren
Meine dritte Adventgeschichte
feuerlibelle, Mi, 14. Dez. 2011, 13:12
papa, erzähl mir vom himmel
[verfasser unbekannt]
diese geschichte kann jedes jahr und überall geschehen,
aber eben nur - in der weihnachtszeit.
ein vater hatte gerade seine kleine tochter vom kindergarten abgeholt und wie jeden vorangegangenen tag fragte klein anna auch heute: papa wie oft noch schlafen bis das christkind kommt?
du kannst es ja heuer überhaupt nicht erwarten – aber ich sage es dir – einmal noch schlafen und dann kommt das christkind!
einmal noch! nur noch heute? dann kommt das christkind mit all den packerln? – glaubst du dass es meinen wunschzettel gefunden hat?
er war weg! ja du weißt – wie oft bei mir ein spielzeug weg ist und das hat auch nicht das christkind geholt!
anna, das ist doch ganz was anderes – deine spielsachen tauchen alle wieder einmal auf –untern bett – im kasten oder sonst wo!
und mama? hat die auch das christkind geholt?
wie kommst du auf das?
na ja, wegen dem wunschzettel, den hat doch das christkind geholt – dann hat sie vielleicht auch die mama.....
ja, das kann man auch so sagen – mama ist im himmel – und das christkind auch.
papa du schreibst doch bücher und geschichten,
hast du auch eine über den himmel?
nein, aber ich werde dir heute vor dem einschlafen eine geschichte über den himmel erzählen –aber jetzt lass uns einmal nach hause gehen
hand in hand ging vater und klein anna die strasse entlang – überall in den fenstern sah man schon weihnachtsbeleuchtungen, in manchen vorgärten standen beleuchtete tannenbäume.
klein anna plapperte ununterbrochen – nur noch einmal schlafen, nur noch einmal schlafen, und der vater überlegte sich die ganze zeit was er über den himmel erzählen sollte. zu hause war es schön warm, überall standen adventsachen, kleine engel als kerzenleuchter, weihrauchhäuschen, ein adventkranz hing von der decke und auch eine krippe durfte nicht fehlen.
klein anna lief sofort in ihr zimmer, denn sie hatte in der früh vergessen das 23-ste türchen vom adventkalender aufzumachen.
papa, ein schokolade–stern! darf ich noch naschen?
nein, erst nach den abendessen.
zu spät! er war so weich, dass ich ihn nicht mehr halten konnte!
anna, man darf doch zu weihnachten nicht lügen!
sonst schon?
anna, bitte geh jetzt hände waschen und komm essen!
okay, aber vergiß nicht, du hast mir versprochen eine geschichte über den himmel zu erzählen.
während des essens und auch als anna badete überlegte der vater:
was soll ich über den himmel erzählen?
vielleicht vergißt sie? oder – mir wird schon was einfallen.
nach den baden wollte anna unbedingt noch das video vom "rudolf das renntier" sehen – der vater verzichte zum zwanzigsten mal auf die abendnachrichten – denn so oft hatten sie sich heuer schon den "rudolf" angeschaut.
aber dann ins bett, und nur noch einmal schlafen!
als der film zu ende war, lief anna zum fernseher drückte die aus-taste, lief zurück zum vater, kuschelte sich an ihn und sagte: und nun noch die geschichte vom himmel!
nun gut – der himmel ist ganz, ganz weit oben, manchmal ist er ganz blau mit kleinen weißen wolken und in der nacht..... sind sterne und der gute alte mond,
papa, das weiß ich doch – ich will nicht wissen am himmel, ich möchte was wissen im himmel.
aha, na gut, im himmel ist jetzt irrsinnig viel los – das christkind hat alle wunschzettel eingesammelt und abgeliefert. jetzt sind alle engel beschäftigt diese kinderwünsche zu erfüllen.
die mama ist ja auch im himmel, ist sie auch ein engel?
...aber ja mein liebes, sie ist dein schutzengel.
dann hat sie auch meinen wunschzettel gelesen?
aber sicher, du wirst sehen morgen abend unter dem christbaum werden alle deine wünsche erfüllt sein.
heute nacht wird aber noch gearbeitet, gebastelt und genäht, gehämmert und geklopft und das so laut, dass davon frau holle aufwacht und ihre betten schüttelt, dass es auch so richtig weihnachtlich auf erden wird. mama hat den schnee so geliebt, sie war dann wieder wie ein kind und dann kam die krankheit – und dann waren nur noch wir zwei.
und der vater erzählte noch soviel vom himmel, dass er gar nicht gleich merkte, dass anna schon eingeschlafen war.
er brachte sie ins bettchen und verließ ganz leise das kinderzimmer. dann holte er den wunschzettel und überprüfte nochmals alle geschenke. bei dem päckchen mit der puppe, die weinen und mama sagen kann, wechselte er den anhänger nochmals aus. statt "vom christkind" schrieb er "von deiner mama" und er merkte gar nicht, dass unter den tränen die tinte zerrann.
da er innerlich so aufgewühlt war und sicher noch nicht schlafen konnte, setzte er sich an die schreibmaschine und schrieb "papa, erzähl mir vom himmel".
[verfasser unbekannt]
diese geschichte kann jedes jahr und überall geschehen,
aber eben nur - in der weihnachtszeit.
ein vater hatte gerade seine kleine tochter vom kindergarten abgeholt und wie jeden vorangegangenen tag fragte klein anna auch heute: papa wie oft noch schlafen bis das christkind kommt?
du kannst es ja heuer überhaupt nicht erwarten – aber ich sage es dir – einmal noch schlafen und dann kommt das christkind!
einmal noch! nur noch heute? dann kommt das christkind mit all den packerln? – glaubst du dass es meinen wunschzettel gefunden hat?
er war weg! ja du weißt – wie oft bei mir ein spielzeug weg ist und das hat auch nicht das christkind geholt!
anna, das ist doch ganz was anderes – deine spielsachen tauchen alle wieder einmal auf –untern bett – im kasten oder sonst wo!
und mama? hat die auch das christkind geholt?
wie kommst du auf das?
na ja, wegen dem wunschzettel, den hat doch das christkind geholt – dann hat sie vielleicht auch die mama.....
ja, das kann man auch so sagen – mama ist im himmel – und das christkind auch.
papa du schreibst doch bücher und geschichten,
hast du auch eine über den himmel?
nein, aber ich werde dir heute vor dem einschlafen eine geschichte über den himmel erzählen –aber jetzt lass uns einmal nach hause gehen
hand in hand ging vater und klein anna die strasse entlang – überall in den fenstern sah man schon weihnachtsbeleuchtungen, in manchen vorgärten standen beleuchtete tannenbäume.
klein anna plapperte ununterbrochen – nur noch einmal schlafen, nur noch einmal schlafen, und der vater überlegte sich die ganze zeit was er über den himmel erzählen sollte. zu hause war es schön warm, überall standen adventsachen, kleine engel als kerzenleuchter, weihrauchhäuschen, ein adventkranz hing von der decke und auch eine krippe durfte nicht fehlen.
klein anna lief sofort in ihr zimmer, denn sie hatte in der früh vergessen das 23-ste türchen vom adventkalender aufzumachen.
papa, ein schokolade–stern! darf ich noch naschen?
nein, erst nach den abendessen.
zu spät! er war so weich, dass ich ihn nicht mehr halten konnte!
anna, man darf doch zu weihnachten nicht lügen!
sonst schon?
anna, bitte geh jetzt hände waschen und komm essen!
okay, aber vergiß nicht, du hast mir versprochen eine geschichte über den himmel zu erzählen.
während des essens und auch als anna badete überlegte der vater:
was soll ich über den himmel erzählen?
vielleicht vergißt sie? oder – mir wird schon was einfallen.
nach den baden wollte anna unbedingt noch das video vom "rudolf das renntier" sehen – der vater verzichte zum zwanzigsten mal auf die abendnachrichten – denn so oft hatten sie sich heuer schon den "rudolf" angeschaut.
aber dann ins bett, und nur noch einmal schlafen!
als der film zu ende war, lief anna zum fernseher drückte die aus-taste, lief zurück zum vater, kuschelte sich an ihn und sagte: und nun noch die geschichte vom himmel!
nun gut – der himmel ist ganz, ganz weit oben, manchmal ist er ganz blau mit kleinen weißen wolken und in der nacht..... sind sterne und der gute alte mond,
papa, das weiß ich doch – ich will nicht wissen am himmel, ich möchte was wissen im himmel.
aha, na gut, im himmel ist jetzt irrsinnig viel los – das christkind hat alle wunschzettel eingesammelt und abgeliefert. jetzt sind alle engel beschäftigt diese kinderwünsche zu erfüllen.
die mama ist ja auch im himmel, ist sie auch ein engel?
...aber ja mein liebes, sie ist dein schutzengel.
dann hat sie auch meinen wunschzettel gelesen?
aber sicher, du wirst sehen morgen abend unter dem christbaum werden alle deine wünsche erfüllt sein.
heute nacht wird aber noch gearbeitet, gebastelt und genäht, gehämmert und geklopft und das so laut, dass davon frau holle aufwacht und ihre betten schüttelt, dass es auch so richtig weihnachtlich auf erden wird. mama hat den schnee so geliebt, sie war dann wieder wie ein kind und dann kam die krankheit – und dann waren nur noch wir zwei.
und der vater erzählte noch soviel vom himmel, dass er gar nicht gleich merkte, dass anna schon eingeschlafen war.
er brachte sie ins bettchen und verließ ganz leise das kinderzimmer. dann holte er den wunschzettel und überprüfte nochmals alle geschenke. bei dem päckchen mit der puppe, die weinen und mama sagen kann, wechselte er den anhänger nochmals aus. statt "vom christkind" schrieb er "von deiner mama" und er merkte gar nicht, dass unter den tränen die tinte zerrann.
da er innerlich so aufgewühlt war und sicher noch nicht schlafen konnte, setzte er sich an die schreibmaschine und schrieb "papa, erzähl mir vom himmel".
Permalink (3 Kommentare) Kommentieren
... ältere Einträge

